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Depression mit CBD besiegen? Funktioniert das?

Gepostet von Manuel Kuhn am
Depression mit CBC besiegen? Funktioniert das? - CBD CRAFT

Buzz Aldrin, der zweite Mann auf dem Mond, traf nach eigenen Worten in seinem Leben nach der Apollo-Mission auf Eifersucht und Neid. Von Teamgeist keine Spur mehr. „Das führte zu Unzufriedenheit und Unbehagen. Was ich fühlte, war die Depression.

Joanne K. Rowling, weltberühmt durch ihre Harry-Potter-Bücher, sagte: Es geht nicht um Traurigkeit. Ich kenne Traurigkeit, sie ist nichts Schlechtes. Zu weinen und zu fühlen. Aber eine Depression ist die kalte Abwesenheit von Gefühlen, eine echte Leere.“

Lady Gaga leidet trotz ihres immensen Erfolges an chronischer Depression. Einige Jahre hat sie deshalb in ihrem Haus unter ständiger Beobachtung gelebt, um sicherzugehen, dass sie sich nichts antut. Neben Meditation hat es ihr geholfen, sich von allen Menschen zu trennen, die ihr nicht guttaten. „Besonders wichtig sei es“, so die amerikanische Sängerin in einem Interview, „eine Vertrauensperson zu finden, die dich unterstützt.“ 

Für Buzz Aldrin war es das Schwerste, Hilfe zu akzeptieren. Erst danach ging es wieder bergauf. Joanne K. Rowling half das Schreiben von Büchern, also Kreativität. Lady Gaga schaffte es, indem sie sich jemandem anvertraute und darüber sprach.

Immer wieder erweist es sich, dass die Voraussetzung, eine Depression zu bekämpfen – gar zu besiegen – ist, sie zu akzeptieren und ganz offen mit ihr umzugehen. Man muss aufhören, gegen sich selbst zu kämpfen und es als Bestandteil der aktuellen Lebensphase akzeptieren.

Die Krankheit kann übrigens jeden treffen. Sie macht weder vor Geschlecht, Alter oder sozialer Stellung halt - ob Nobelpreisträger oder Polizistin, Lehrerin oder Arbeitslosen.

Ursachen und Symptome von Depression

Eine Depression (aus dem lateinischen deprimere „niederdrücken“) kann viele Ursachen haben, denn es gibt nicht die „typische Depression“. Am häufigsten sind erbliche Faktoren, Krankheiten, veränderte Lebensumstände (Geburt eines Kindes, Verlust eines geliebten Menschen, Stress und Frust im Job, Verlust von sozialen Kontakten nach Unfällen oder Migration, Konflikte im Familien- und Freundeskreis, Angst vor der Zukunft), aber auch Drogen- oder Medikamenten-Missbrauch.

Eine Depression hat also nicht nur viele Ursachen, sie zeigt auch viele unterschiedliche Symptome. Als psychische Symptome sind Müdigkeit, Antriebsmangel, Niedergeschlagenheit ebenso häufig wie verminderte Konzentrationsfähigkeit, der Verlust an Interessen und Freude allgemein – darunter fällt auch, dass der Betroffene keine oder wenig Lust auf sexuelle Aktivitäten haben kann.

Wer an Depression leidet, entwickelt nicht selten Schuldgefühle, es mangelt oft an Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Bezeichnend ist, dass sich bei den Betroffenen die „Stimmung“ wenig verändert, sogar über mehrere Tage gleich bleiben kann.

Nicht selten begleitet von Symptomen wie einem Aufwachen am frühen Morgen oder einem einhergehenden Stimmungstief. Sie wirken äußerst passiv, auch in Gesprächen, ihre Bewegungen wirken geplant und langsam. In ihrem Inneren empfinden sie aber eine quälende Unruhe. 

Die bekanntesten körperlichen Symptome sind Schmerzen im Kopf, Rücken, in den Muskeln und die damit verminderte Aktivitätsbereitschaft, Müdigkeit und Schlafprobleme kommen ebenso häufig vor wie verminderter Appetit, einhergehend mit Gewichtsverlust, Übelkeit und Erbrechen. 

Depression ist aber nicht gleich Depression

Sie kann in ihrer Intensität sehr unterschiedlich ausfallen. Es gibt entsprechend die leichte, die mittlere und die schwere Depression. Die leicht depressiven Personen leiden zumeist unter zwei oder drei der oben erwähnten Symptome.

Der Alltag kann in den meisten Fällen problemlos gemeistert werden. Alltäglichen Aktivitäten in der mittleren Depression nachzugehen ist bereits weitaus schwieriger, da bereits vier oder mehr Symptome auftreten.

Menschen, die schwer depressiv sind, weisen mehrere Symptome auf, die ihre Lebensqualität immens beeinträchtigt. Typisch dafür sind Schuldgefühle, das Empfinden der eigenen Wertlosigkeit oder der Verlust jeglichen Selbstwertgefühls.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass fast alle Menschen, die an einer schweren Depression leiden, Selbstmordgedanken haben. Es gibt nachweislich keine andere Erkrankung, in der so viele Menschen in ihrer Verzweiflung versuchen, sich das Leben zu nehmen.

10 bis 15 Prozent aller Betroffenen mit wiederkehrenden, schweren Depressionen sterben durch Suizid. Im Jahr 2019 sind wesentlich mehr Menschen durch Suizid (9.041) gestorben als durch Verkehrsunfälle, Drogen und HIV zusammen.

Depression: eine Volkskrankheit

Für viele ist Depression inzwischen die neue Geißel unserer Zeit. Sie zählt mittlerweile zu den am häufigsten diagnostizierten Erkrankungen. In Deutschland sind derzeit – also nach dem zweiten Lockdown - 11,3 Prozent der Frauen und 5,1 Prozent der Männer an Depression erkrankt. Also fast jeder fünfte Bundesbürger ist betroffen.

Nach dem ersten Lockdown waren es noch insgesamt neun Prozent, früher waren es drei Prozent der Gesamtbevölkerung. Vor allem junge Menschen sind häufiger und früher betroffen - schon vor dem 30. Lebensjahr. In der Regel zeigt sich eine Erkrankung erst zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr. 

Die Dunkelziffer dürfte allerdings viel höher liegen, denn viele Betroffene suchen – trotz gesteigerter Aufklärung - immer noch keinen Arzt auf. Zumeist aus Schamgefühl, aber auch aus Unwissenheit und Verdrängung. Hinzu kommt, es gehört ein großes medizinisches wie psychologisches Fachwissen dazu, um eine Depression schnell und sicher zu diagnostizieren – und zu behandeln.

Aufgrund des vielfältigen Erscheinungsbildes dieser Krankheit werden Depressionen von Hausärzten häufig nicht erkannt. 

Erfahrungsgemäß klingt eine depressive Phase ohne Behandlung häufig nach einer bestimmten Zeit wieder ab – etwa nach sechs bis acht Monaten. Bleiben Depressionen allerdings unbehandelt, können sie immer wieder auftreten und sogar länger andauern.

Mit einer auf die persönlichen Bedürfnisse und Voraussetzungen des Einzelnen abgestimmten Behandlung sind gut drei Viertel der Patienten nach vier bis sechs Monaten wieder vollständig genesen. Krankheitsverlauf und Krankheitsdauer sind aber von Person zu Person unterschiedlich.

Eine Garantie darauf, alles überstanden zu haben, gibt es allerdings auch hier nicht: Etwa die Hälfte der Betroffenen fällt nach einer gewissen Zeit in eine erneute Depression. Bei etwa zwei von zehn Betroffenen wird sie sogar chronisch. Das bedeutet, sie dauert zwei Jahre oder länger an. 

Depression ist behandelbar

Wird allerdings einmal die richtige Diagnose gestellt, dann ist die Lage für die Betroffenen alles andere als aussichtslos. Fortschritte in der Therapie haben in den vergangenen Jahrzehnten dazu geführt, dass mehr als 80 Prozent der Erkrankten dauerhaft und erfolgreich geholfen werden können.

Umso wichtiger ist daher, dass die Bevölkerung weiter und stärker für dieses Thema sensibilisiert und aufgeklärt wird. An Depression erkrankte Menschen stoßen immer noch auf großes Unverständnis, nicht selten auf Ablehnung. Generell werden in Deutschland psychische Erkrankungen zu oft verschwiegen, betroffene Menschen in unserer Gesellschaft immer noch stigmatisiert. 

Aber, nur das Wissen und der richtige Umgang mit depressiven Menschen ist der erste Schritt zu deren Genesung.

Behandlung von Depression 

An einer Depression zu leiden ist – verständlicherweise – für die Betroffenen wie auch für die Mitmenschen schwer genug. Einen Freund, Partner oder ein Familienmitglied leiden zu sehen ist schrecklich. Instinktiv möchte man helfen und verzweifelt zu oft, wenn die Hilfe nicht angenommen wird.

Das darf keinesfalls persönlich genommen werden. Es sollte unbedingt Verständnis aufgebracht und die Sache ernst genommen werden. Der Betroffene braucht eine Stütze, er muss spüren, dass empathisch auf seine Bedürfnisse eingegangen wird.  

In der ersten Phase einer Behandlung ist es wichtig zu verstehen, dass das wichtigste Merkmal einer Depression die Überzeugung des Betroffenen ist, sich in einem Zustand zu befinden, der nicht zu ändern ist. 

Die grundlegenden Behandlungsziele sind:

  • Alle typischen Symptome nach und nach verringern, bis sie dauerhaft nachgelassen haben
  • Das Selbsttötungsrisiko vermindern
  • Die berufliche und private Lebensqualität reaktivieren
  • Das allgemeine Wohlbefinden wiederherstellen
  • Das Risiko eines Rückfalls reduzieren

Nach den „Nationalen Versorgungsleitlinien Depression“ sind Antidepressiva und Psychotherapie die wichtigsten Behandlungsarten. Oft ist es sinnvoll, beide Behandlungsformen zu kombinieren.

Antidepressiva führen bei den meisten Patienten zu einem Abklingen der Depression. Es dauert nach Einnahme der Arznei etwa zwei Wochen, bis die ersten positiven Effekte spürbar sind. Antidepressiva machen nicht süchtig, sie verändern nicht die Persönlichkeit und sie vermindern das Risiko von Rückfällen deutlich.

In der zweiten Behandlungsart, der Psychotherapie, wird versucht, die Krankheit und deren Begleiterscheinungen durch Gespräche und Übungen in den Griff zu bekommen. Patienten lernen zum Beispiel – bei leichten und mittelschweren Depressionen – mit belastenden Situationen des Alltags anders umzugehen und negative Gedanken (wie zum Beispiel „ich werde nichts Gutes mehr erleben“) zu korrigieren. 

Als geeignete Behandlungsmethode hat sich auch die Verbindung von Psychotherapie und der Einnahme von Antidepressiva bewiesen. Sie wird dann zum Beispiel eingesetzt, wenn eine der Behandlungsarten für sich keine ausreichende Wirkung zeigt oder, im Falle einer schweren Depression, eine Psychotherapie erst angefangen werden kann, wenn sich die Beschwerden durch die Medikamente gebessert haben.

Die vierte Behandlungsart – im Wesentlichen bei leichten Depressionen – ist das sogenannte „watchful waiting“, die aktiv-abwartende Begleitung. Es wird hier aber allgemein darauf hingewiesen, dass eine Überprüfung der Symptome in den ersten 14 Tagen regelmäßig erfolgen sollte, um –falls notwendig – andere Strategien anzuwenden. 

Neben den beschriebenen Behandlungsmethoden mit Medikamenten und/oder Psychotherapie kommen auch Wach- oder Lichttherapie zum Einsatz. Ärzte waren schon in der Antike davon überzeugt, dass Schwermut eine Krankheit der Dunkelheit sei. Patienten mussten deshalb in die Sonne. Wachtherapie heißt, die Patienten werden in der zweiten Nachthälfte bewusst wachgehalten. Zu jener Zeit also, in der man unruhig schläft und nicht selten Alpträume hat. Damit sollen diese negativen Eindrücke den kommenden Tag nicht belasten.

Nicht zu unterschätzen ist insgesamt, dass sich regelmäßige Bewegung positiv auf den Gesamtzustand auswirken und eine Behandlung unterstützen kann.

Neue Ansätze gegen Depression

Um eine Depression zu bekämpfen gibt es diverse Möglichkeiten. Psychotherapien haben ebenso Erfolge gezeitigt wie die Behandlung mit Medikamenten, oder die Kombination beider Ansätze. Zudem haben sich in vielen Fällen Licht-, Wach-, Bewegungs- oder Ergotherapie sowie künstlerische Therapien bewährt.  

Seit einigen Jahren steht Cannabidiol (kurz CBD) im Fokus medizinischer Forschung, da es bei verschiedensten Beschwerden einen hohen therapeutischen Nutzen hat – auch bei Depressionen. Cannabidiol kann helfen, Spannungen und Ängste zu lösen und Einschlafprobleme zu behandeln. Da diese Symptome oft ursächlich mit einer Depression einhergehen, kann man durchaus bei den ersten Anzeichen beginnen, mit CBD vorzubeugen.

CBD als neuer Rettungsanker

Als natürliche, alternative Behandlung hat sich in den vergangenen Jahren die Zuhilfenahme von CBD erfolgreich implementiert.

CBD steht für Cannabidiol, einem der Hauptwirkstoffe von Cannabis. Der Wirkstoff wird aus den weiblichen Hanfpflanzen (Nutzhanf) gewonnen. Über Jahrzehnte wurde Cannabis auf das berauschend wirkende THC reduziert. Die Cannabispflanze kann aber viel mehr.

Die Pflanze wird inzwischen in der Medizin erfolgreich eingesetzt und unterstützt bei unterschiedlichen Beschwerden und Erkrankungen.

Bereits vor 5000 Jahren wurde in China Hanf als Heilmittel gegen Malaria, Rheuma und viele andere Unpässlichkeiten eingesetzt. Auch bei den alten Griechen und ihren ägyptischen Nachbarn hatte man die heilende Wirkung des Hanfes geschätzt.

Im antiken Rom schrieb Plinius der Ältere, der vor allem durch sein enzyklopädisches Werk zur Naturkunde Bedeutung erlangt hatte, dass Hanf Schmerzen lindere. Vom Mittelalter bis in die Neuzeit wurden aus Hanf Mittel zur Linderung von Wehen und nachgeburtlichen Schmerzsymptomen gewonnen.

Inzwischen stellt Cannabidiol für viele von Depression, Angst- und Panikattacken Betroffene eine Möglichkeit dar, um endlich wieder zu mehr Lebensqualität zu kommen. Geeignet auch deshalb, da herkömmliche Medikamente, wie Antidepressiva, eine Reihe von Nebenwirkungen mit sich bringen. 

Der Leidensdruck ist bei den Betroffenen nämlich extrem hoch – auch bei ihren Angehörigen. Das berufliche und private Leben ist stark eingeschränkt.

Unumgänglich bei der kombinierten Einnahme von CBD mit Medikamenten ist die Rücksprache mit einem Arzt. Die umfassenden Eigenschaften von CBD können das allgemeine Wohlbefinden des Patienten nur dann erhöhen, wenn es einen gemeinsam abgestimmten Behandlungsplan gibt. 

Verschiedene Erfahrungsberichte lassen die Vermutung zu, dass CBD neben einer beruhigenden und angstlösenden Wirkung vor allem entkrampfende, schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Entzündungen haben erwiesenermaßen einen elementaren Einfluss auf die Ursachen von Depressionen. CBD kann also helfen, systemische (schleichende) Entzündungen und leichte Nervenentzündungen in den Griff zu bekommen. Cannabidiol kann somit zur Linderung von chronischen Depressionen beitragen. 

CBD gibt es in verschiedenen Darreichungsformen - beliebt sind vor allem Öle und Kapseln. Beides lässt sich unkompliziert dem eigenen Bedarf anpassen und in den Alltag integrieren. 

Depression ist nicht das Ende

Bewegungsmangel, schlechte Ernährung, Umwelteinflüsse und das gnadenlose Tempo unserer Zeit zerstören unser psychisches Abwehrsystem und machen die Menschen anfällig für Depressionen. Das Gute ist, Depression zählt zu den Krankheiten mit sehr guten Heilungschancen. Traditionelle und moderne Mittel können den Leidtragenden helfen, wieder aus ihrem „dunklen Keller“ zu kommen. Notwendig ist dabei allerdings eine fachlich-professionelle Unterstützung. „Ich schaffe das schon ganz allein“ führt selten zum Ziel.

Auch ein persönlicher Austausch unter Betroffenen kann helfen. Dafür gibt es verschiedene Vereine und Angebote – auch in ihrer Nähe. Wenn Sie nach Fragen und Erfahrungen im Umgang mit Depression und CBD suchen, besuchen Sie gerne unsere Facebook Gruppe mit mehr als 2.000 Personen. Unsere Community gibt immer gerne Antworten und Einblicke. Das ist wichtig, da aktuell noch keine klinischen Studien vorliegen und somit die Erfahrungen von anderen Betroffenen aktuell die einzige Quelle darstellen.

 

Quellen:

Was ist eine Depression? - www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org (neurologen-und-psychiater-im-netz.org)
07_faktenblatt_depressionen.pdf (aok-bv.de)
Todesursachenstatistik 2019, Statistisches Bundesamt
S3-Leitlinie/Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression – Langfassung, 2. Auflage. Version 5
Depressionen - Daily CBD Deutschland
Wunderpflanze Cannabis, Dr., Michael Küster, Verlag H. Rademann GmbH

 

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